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Interface Basics Teil 2 – Die Bedienelemente

Egal auf welchem Computer oder mit welchem Betriebssystem man Blender öffnet – es sieht immer gleich aus! Das ist sehr hilfreich, wenn man mal auf ein anderes Betriebssystem wechseln sollte und sich dann nicht erst noch umgewöhnen muss. Doch diese Oberfläche sieht entsprechend auch nicht aus wie MacOS oder Windows – sondern eben wie Blender. Deshalb will ich sie dir kurz erklären:

Mit Shortcuts zu Usain Bolt

Eines kurz vorab: Wenn du schon mit anderen Kreativ Programmen, wie einem Videoschnittprogramm, gearbeitet hast, weißt du sicher, wie krass Shortcuts dein Arbeitstempo beschleunigen können. Statt 5 Mausklicks werden nämlich einfach nur ein oder zwei Zeichen auf der Tastatur gedrückt und das war’s. Ich werde dir die wichtigsten Shortcuts in den nächsten Artikeln der Basics-Serie immer wieder nennen. Es ist aber wichtig, dass du sie regelmäßig benutzt. Nur so bleiben sie in deinem Kopf hängen und du brauchst irgendwann gar nicht mehr darüber nachdenken, welcher Buchstabe was macht. Am Ende geht es wie von selbst.

Wenn dich ein Shortcut für eine gewisse Funktion interessiert, den ich nicht genannt habe, schau einfach im Menüpunkt nach. In den meisten Fällen steht er direkt daneben.

Blender kann Gedanken lesen

In Blender musst du nicht erst den jeweiligen Bereich auswählen, in dem du eine Aktion durchführen möchtest. Es reicht schon, die Maus darüber zu bewegen und dann den entsprechenden Shortcut zu drücken. Diese sind in Blender nämlich immer auf das Fenster bezogen, über dem sich gerade die Maus befindet.

Die einzelnen Elemente – Bändige sie!

An die Knöpfe, fertig, los!!

Knöpfe

Kann man drücken… Wow! Spaß beiseite, hier kommen die wichtigen Sachen:

Progress Bars / Fortschrittsbalken

Wie der Name schon sagt, ist dieses Element dazu da, den Fortschritt einer bestimmten Sache zu verfolgen. Hier z.B. den Renderprozess bis zum fertigen Bild.

Diese Progress Bar gibt an, wie weit der Renderprozess fortgeschritten ist

Checkboxen

Eine Checkbox kennt nur zwei Zustände: An und Aus. Dementsprechend ist die Funktion aktiviert oder nicht.

Schieberegler

Schieberegler ermöglichen eine stufenlose Einstellung, wie in diesem Fall die Reduzierung der Auflösung für ein Test Render (geringere Auflösung = geringere Renderzeit)

Felder

Felder beinhalten einen numerischen Wert. Dieser kann entweder durch das Klicken auf die Pfeile rechts und links, das halten und ziehen mit der Maus oder der manuellen Eingabe geändert werden. Hier z.B. die Auflösung des Renders:

Werte eines Feldes können durch strg. + c kopiert und durch strg. + v eingefügt werden. Auf MacOS sind das Cmd. + c und Cmd. + v.

Werte können kopiert werden

Doch das ist noch nicht alles… Hier kommt noch ein Profitipp: Berechnungen können direkt in den Eingabefeldern gemacht werden!! Das erspart einem unnötiges Kopfrechnen 😀

Dabei wird für Mal * und geteilt / benutzt. Das klassische + und – und der ganze Rest funktioniert natürlich auch. Sogar komplexere Rechnungen mit Klammern oder sogar Sinus-Rechnungen lassen sich dort ganz einfach berechnen!

Blender kann deine Eingabe für dich berechnen

Dropdown-Listen

Dropdown-Listen lassen sich an dem kleinen Pfeil rechts erkennen. Durch einen Klick lassen sie sich ausklappen und es stehen einem mehrere vorgefertigte Werte zur Verfügung. Diese lassen sich nicht individuell bearbeiten.

Eine Dropdown-Liste zum Wechseln der Framerate

Panels

Panels dienen zur Gruppierung von Bedienelementen. Durch einen Klick auf den Pfeil neben dem Namen, können sie ein und ausgeklappt werden. Fasst man sie an den 6 Punkten, können sie zudem noch nach belieben angeordnet werden.

Ist der Bereich eines Panels ausgegraut, bedeutet dies, dass er für Änderungen gesperrt ist. Durch das aktivieren einer Checkbox, können diese Parameter wieder bearbeitet werden.

Hidden Hint

Für alles, was ich nicht erklärt habe, gibt es einen schnellen Weg, um sich recht einfach einen Überblick über die jeweilige Funktion des Knopfes oder Reglers zu machen. Hält man die Maus etwas länger über ein gewisses Element, taucht nämlich eine kurze Erklärunge für das einzelne Element auf.

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